Schusswinkel im Fußball: wie viel Tor du siehst
Ihre Daten
Das Tor misst sieben Meter zweiunddreissig zwischen den Pfosten. Von wo Sie auch stehen, der Teil dieser Oeffnung, den Sie sehen, ist Trigonometrie und sonst nichts, und darum braucht diese Seite keine Daten ueber irgendjemandes Abschluss.
Null ist genau vor der Tormitte. Beide Seiten ergeben dasselbe, es ist also egal, welche Sie positiv nennen.
Wie viel Tor Sie sehen
| Sichtbares Tor, in Grad | — |
| Abstand zur Tormitte, in Metern | — |
| Grad gewonnen durch fuenf Meter Richtung Mitte | — |
| Grad gewonnen durch fuenf Meter Richtung Torlinie | — |
| Zum Vergleich, zwanzig Meter durch die Mitte | — |
Das ist die Zahl, die den Drang widerlegt, um jeden Preis naeher zu kommen. Ein Schuss aus zwanzig Metern durch die Mitte sieht rund einundzwanzig Grad Tor. Einer aus zwoelf Metern nahe der Grundlinie sieht rund neun, also weniger als die Haelfte, aus einer acht Meter naeheren Position. Nah zu sein ist nicht dasselbe wie etwas zum Zielen zu haben.
Die beiden Zeilen ueber die fuenf Meter liest man am besten zusammen, denn welche groesser ist, kehrt sich um je nachdem, wo Sie stehen. Aussen oeffnet der Weg zur Mitte das Tor, und der Lauf zur Linie schliesst es, manchmal bis auf null. Zentral genau umgekehrt: der Winkel ist schon so gut wie moeglich, zu beheben bleibt nur die Entfernung.
Dasselbe Mass von sechs bekannten Stellen
| Von der Mitte | Von der Torlinie | Distanz | Grad Tor |
|---|
Lesen Sie die dritte und die vierte Spalte nebeneinander, und der Punkt macht sich von selbst. Entfernung und sichtbares Tor laufen nur entlang der Platzmitte zusammen. Abseits davon fallen sie auseinander, und die Schuesse, die man als gute Chance bezeichnet, weil sie nah waren, sind oft die mit dem wenigsten Tor zum Treffen.
Eines ist diese Seite nicht: sie ist kein Expected Goals. Ein richtiges Modell davon wird an Tausenden von Schuessen angepasst und beruecksichtigt Verteidiger im Weg, ob Fuss oder Kopf traf und woher der Pass kam. Nichts davon steht hier. Hier steht die geometrische Haelfte der Frage, die exakt ist und der kein Modell widersprechen kann.
Ist ein naeherer Schuss immer der bessere Schuss?
Nach diesem Mass nicht. Ein Schuss aus zwanzig Metern durch die Mitte sieht rund 21 Grad Tor; einer aus zwoelf Metern nahe der Grundlinie rund 9, weniger als die Haelfte, aus einer acht Meter naeheren Position.
Entfernung und sichtbares Tor laufen nur entlang der Platzmitte zusammen. Abseits davon fallen sie auseinander, und die Chancen, die man gut nennt, weil der Spieler nah war, sind oft die mit dem wenigsten Tor zum Zielen.
| Von der Mitte | Von der Torlinie | Grad Tor |
|---|---|---|
| 0 m | 11 m | 36.8 |
| 0 m | 20 m | 20.7 |
| 8 m | 8 m | 24.6 |
| 12 m | 3 m | 8.9 |
| 6 m | 0.5 m | 9.1 |
Soll der Spieler zur Mitte ziehen oder nach vorn?
Es haengt davon ab, wo er steht, und die Seite rechnet beides fuer den angegebenen Punkt aus. Aussen oeffnet der Weg zur Mitte das Tor deutlich, waehrend der Lauf zur Torlinie es schliesst, manchmal bis auf null.
Zentral kehrt es sich um: der Winkel ist schon so gut, wie er wird, und nur die Entfernung bleibt zu verbessern. Dieser Umschlag ist der ganze Grund, warum beide Zahlen nebeneinander stehen statt einer Faustregel.
Warum ist der Winkel auf der Torlinie null?
Weil sich genau auf der Linie, ausserhalb der Pfosten, die beiden Pfosten decken: von dort aus hat die Toroeffnung ueberhaupt keine Breite. Es ist null, nicht fast null.
Das ist die Arithmetik hinter einem Instinkt, den jeder Spieler hat: den Ball zurueckzulegen statt von dort zu schiessen. Die Seite zeigt dasselbe allmaehlich geschehen, waehrend ein Spieler aus spitzer Position zur Linie laeuft.
Ist das Expected Goals?
Nein. Expected Goals kommt aus einem Modell, das an Tausenden Schuessen angepasst wurde, und beruecksichtigt Verteidiger im Weg, welcher Koerperteil traf und woher der Pass kam. Nichts davon steht hier.
Hier steht die geometrische Haelfte der Frage. Sie ist exakt, sie braucht keine Daten ueber irgendjemandes Abschluss, und kein Modell kann ihr widersprechen, denn die Breite eines Tores und die Position eines Spielers sind keine Ansichtssache.
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